
i2030-Aktionstag zur Zukunftsstation Düppel-Kleinmachnow (Potsdamer Stammbahn)
Am 27. Februar 2026 fand ein i2030-Aktionstag zur Entwicklung von Bahnhofsgestaltung und Umfeldplanung am Beispiel Düppel-Kleinmachnow statt.
Ziel des Aktionstages war es, neue Formen der Zusammenarbeit und übergreifende Abstimmungen zu erproben. Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) organisierte die Veranstaltung, unterstützt durch DB mindbox (Innovation & Moderation) und die TU Berlin (wissenschaftliche Begleitung). Im Mittelpunkt des Tages stand, dass Kommunen und Bezirke frühzeitig für neue ÖPNV-Verbindungen und die damit zusammenhängenden Veränderungen vorbereitet werden sollen.
Dabei wurden u.a. folgende Aspekte herausgearbeitet:
- Abstimmung zu Flächenbedarfen, erforderlichen Verwaltungsbeschlüssen (z. B. Bauleitplanung) und finanziellen Fördermöglichkeiten
- Berücksichtigung der Belange von Stakeholdern an der Schnittstelle zwischen Schienenausbau und Bahnhofsumfeld
Der Aktionstag startete mit einem Abgleich des Wissensstandes zu der Verkehrsstation Düppel-Kleinmachnow. Also: wie ist der Stand der Finanzierung, welche Stakeholder gibt es und wie ist der Stand der Planung.
Im Laufe des Tages wurde ein „Team NextStation“ gegründet, welches u.a. aus Vertretern von Berliner Senatsverwaltungen, brandenburgischen Ministerien sowie der Gemeinsamen Landesplanung Berlin-Brandenburg besteht. Auch der Bezirk Steglitz-Zehlendorf und die Gemeinde Kleinmachnow sind als aktive Partner dabei, um das Umfeld der Station städtebaulich mitzudenken. Auch die TU Berlin ist mit ihren jeweiligen Fachgebieten vertreten.
Die vereinbarten, binnen des nächsten Jahres zu realisierenden Arbeitspakete sind:
- Zusammenstellung von Planungsdaten zur Verkehrsstation
- Erarbeiten einer Aufgabenstellung für ein Studierendenprojekt (städtebaulicher Ideenwettbewerb)
- Auswahl eines Projektmodells (z.B. BIM) zur Darstellung der Projektinformationen
- Erarbeiten eines Organigramms aller Beteiligten
Die Koordination der Aufgabensteuerung und die Fortschritte werden regelmäßig nachgehalten und durch den VBB begleitet. Ziel ist eine konkrete, interdisziplinäre Zusammenarbeit und das Sammeln von Praxiserfahrung für zukünftige Stationsprojekte. Die Erfahrungen sollen für weitere zukünftige Stationen festgehalten und genutzt werden.